LSG Goseck gewinnt das Pokalturnier

Weinbergfest: Zweiter wird Uichteritz vor beiden Weißenfelser Teams

Im direkten Vergleich verlor der 1. FC Weißenfels (im Angriff) gegen die Freizeitkicker 0:1. Am Ende des Turniers wurde der Club vor dem WFV Dritter. (FOTO: MZ)

GOSECK/MZ/UP. Zum 37. Mal gab es am Wochenende im Gosecker Waldstadion das Weinbergfest-Fußballturnier der Senioren. Dabei setzte sich die Elf der Hausherren als Gesamtsieger durch. Der Wettstreit verlief unter typischem April-Wetter. Obwohl sich Regen und Sonne abwechselten, trübte dies keinesfalls den kämpferischen Elan der Aktiven. Da Markwerben die Teilnahme kurzfristig zurückzog, wurden die Spiele auf jeweils 30 Minuten ausgedehnt.

Pünktlich 10 Uhr gab der Unparteiische Rüdiger Teuchert den Ball zum ersten Spiel zwischen den Freizeitkickern (FZK) des WFV Schwarz-Gelb und des 1. FC Weißenfels frei. Mit herzerfrischendem Angriffsfußball gelang den FZK ein überraschender 1:0-Erfolg. Im zweiten Match gegen die LSG Goseck schoss Thomas Kaiser die Uichteritzer frühzeitig mit 1:0 Front. Nach seinem 1:1 gelang Paul mit einen herrlichen Freistoß in der Schlussminute noch das glückliche 2:1 für das LSG-Team. In der folgenden Partie fertigten die Uichteritzer durch Tore von Axel Hahn (1.) und Herbert Reißner (21.) die FZK 2:0 ab. Die immer stärker werdende Club-Elf schickte danach die Einheimischen mit 1:0 in die Kabine. So ergab sich nach dieser Partie die Konstellation, dass jede Mannschaft ein Spiel gewonnen und verloren hatte. Da war alles wieder völlig offen.

Nach dem 0:0 zwischen Uichteritz und dem 1. FC wurde die letzte Begegnung zwischen Goseck und dem WFV zu einem echten Endspiel. Nach einer schönen Flanke brachte Rene Paul die Einheimischen 1:0 (4.) in Front. Drei Minuten später legte er das 2:0 nach und erzielte später noch das 3:0 (12.). Auch im zweiten Abschnitt dominierten die Gastgeber. Als Reiner Dietzsch (25.) eine Flanke in den Strafraum zirkelte, jagte Paul das Leder direkt zum 4:0 ins Netz und holte sich mit seinem sechsten Treffer die Krone als bester Torjäger. Norbert Fandrich vollendete mit dem 5:0 (26.) und rundete den Pokalerfolg der Einheimischen ab. Den zweiten Platz belegte Uichteritz vor dem 1. FC Weißenfels und dem WFV.

Zweites Heimspiel- Zeiter Sieg

Sonntag 17.05.2009 WFK`98 : Alte Herren Goseck (2:0) 4:3

Goseck0509

Entscheidung viel erst in der letzten Minute

Schkortleben Am 17.05.2009 trafen wir im zweiten Heimspiel der Saison auf die alten Herren Mannschaft aus Goseck. Der für 14.00 Uhr geplante Anstoß musste leider verschoben werden, weil die Gosecker zu diesem Zeitpunkt nicht vollzählig waren. Mit 30 Minuten Versätung und zwei ausgeliehenen Spielern unserer Mannschaft wurde die Partie angepfiffen.

Unsere Mannschaft erwischte den besseren Start und so dauerte es nicht lang bis wir unser erstes Tor bejubeln konnten. Die Gosecker hatten in der Anfangsphase große Probleme in ihrer Abwehr, was unser Angriff nicht immer ausnutzen konnte. Trotzdem gelang es uns noch ein weiteres Tor vor der Halbzeit zur 2:0 Führung zu erzielen.

Nach dem Wiederanpfiff waren die Gosecker nicht mehr wieder zu erkennen, sie setzten uns stark unter Druck wobei wir wie so oft durch eigene Fehler den Gegner stark machten. Folgerichtig erzielte die generische Mannschaft nach nur 6 Minuten der zweiten Halbzeit den 2:1 Anschlusstreffer, Torschütze war einer unserer Leihspieler. Nur 10 Minuten später bejubelten sie sogar den 2:2 Ausgleich, wieder erzielt durch einen Leihspieler. Danach fanden wir langsam wieder zu unserem Spiel und konnten wieder unsere Stürmer gut in Szene setzen. Mitte der zweiten Halbzeit gelangen unserer Mannschaft zwei weitere Treffer zum 4:2.

Nach diesen Treffern sahen wir wie die sicheren Sieger aus und liesen die Gosecker wieder spielen, das nutzten sie um den 4:3 Anschlusstreffer zu erzielen. So wurde es am Ende der Partie noch einmal richtig spannend. In der letzten Spielminute wurde dann auch noch ein Gosecker Spieler unfair vom Ball getrennt und das auch noch im 16 Meterraum. Der Pfiff des Unparteiischen lies nicht lange auf sich warten, Elfmeter. Zum Glück für uns zeigte der Schütze Nerven und verschoss knapp, Abpfiff und Sieg