Rotrock kommt mit Radio

Weihnachtsfeier im "Boot"


Mit vielen Geschenken ist an diesem Dienstag der Weihnachtsmann zum Weißenfelser Verein "Das Boot" gekommen. Organisiert hatte die Veranstaltung die Ortsgruppe Mitte 3 der Volkssolidarität der Saalestadt. "Bei uns als auch der Bürgerinitiative für soziale Gerechtigkeit ist gespendet worden", ist vom Vorsitzenden des Regionalverbandes Elster-Saale-Unstrut, Wolfgang Pätzold, zu erfahren. Beide Vereine entschieden sich, dass für die Summe ein Radio und Spiele für die Bedürftigen angeschafft werden sollten. Die Kinder und Jugendlichen freuten sich sehr über diese Bescherung und bedankten sich mit Winterliedern und Gedichten. Drei Seniorinnen der Ortsgruppe spendierten darüber hinaus noch selbst gebackene Plätzchen. In der Saalestadt Weißenfels gibt es elf Ortsgruppen, in denen rund 700 Mitglieder organisiert sind.


Quelle MZ

Grünes im Kasten

Ehemaliger Sandkasten wird Beet


In einem ehemaligen Sandkasten der Weißenfelser Freizeiteinrichtung "Das Boot"ist mit Unterstützung des Fachbereiches für städtische Dienste ein Beet entstanden. Bei dem Arbeitseinsatz waren auch Kevin Vogel,Erik Bach,Kristin Schulz und Nathalie Schwenniker mit dabei. In Zukunft soll die Fläche weiterhin von den Jugendl ichen geflegt werden.


Quelle MZ

Hobby-Kicker

"Das Boot" hat eine Fußballmannschaft


Die Weißenfelser Jugendfreizeiteinrichtung "Das Boot" hat eine Fußballmannschaft gegründet. Bislang wurde jeden Mittwoch auf dem Sportplatz an der Seelauer Straße trainiert. Nun sind die Kicker mittwochs von 17 bis 19 Uhr in der Ökowegschulsporthalle anzutreffen. Sie trainieren mit Hallenbällen. "Hier steht der Spaß im Vordergrund", macht Trainer Thomas Ganz klar.


Thomas Ganz
Sozialarbeiter IBLM e.V

Weißwürste und Brezeln im Boot

1. alkoholfreies Oktoberfest


WEISSENFELS/MZ - Zünftig bayrisch ging es gestern Nachmittag im Freizeitzeittreff "Das Boot" zu. In dem Familien- und Vereinshaus wurde zum 1. alkoholfreien Oktoberfest eingeladen. Schon kurz nach 15 Uhr tummelten sich zahlreiche Kinder und Eltern in dem Haus in der Fröbelstraße. "Wir freuen uns sehr, dass etliche Eltern mit hier sind und wir begrüßen auch neue Gesichter im Boot", sagte Thomas Ganz von der Einrichtung. Auf die Gäste wartete neben Weißwurst- und Brezel-Essen sowie alkoholfreien Cocktails auch jede Menge Spaß mit Sackhüpfen und Fingerhakeln.


Quelle MZ

Buntes Sommerfest im "Boot"

Die Jugendfreizeiteinrichtung "Das Boot" feierte ihr Sommerfest


Die Jugendfreizeiteinrichtung "Das Boot"in der Weissenfelser Fröbelstrasse hatte am 25.06.2010 zu einem bunten Sommerfest für die Familien der Umgebung eingeladen. Für jede Menge Spass beim Torwandschiessen oder Balancieren sorgte das Sportmobil des Burgenlandkreises.
Sommerfest 2010

Alina, Warwara, Sophia(Von links) haben sich anmalen lassen und amüsieren sich auf der Hüpfburg. Foto:Peter Lisker

Thomas Ganz
Sozialarbeiter IBLM e.V

Fackeln und Brot aus dem Lehmofen

Die Jugendfreizeiteinrichtung "Das Boot" feierte ein Mittelalterfest:


Die"Sippe vom weißen Fels"und die Kinder und Jugendlichen vom"Boot"gestalteten das Außengelände in der Fröbelstraße in ein Mittelalterdorf um. Fackeln,Feuerkörbe und der Geruch nach frischem Brot aus dem Lehmofen rundeten das Ambiente ab. Michael Strohschein von der Sippe erzählte den Kids und deren Eltern Wissenswertes über Weißenfels im Mittelalter.
1.Mittelalterfest 1.Mittelalterfest

Danach begannen die Ritterspiele. Pfeil-und Bogenschießen fehlten ebenso wenig wie das Steckenpferdrennen. Weiterhin begeisterten die mittelalterlichen Brettspiele. Die ganze Aufregung machte Hunger,und es wurden Kartoffeln, Kräuter und Fleisch zu einem deftigen Gulasch verrührt. Jetzt tafelten der Bettler neben Mönch,Ritter und Burgherren gemeinsam an einer festlichen Tafel. Wir möchten uns herzlich bei der Sippe vom weißen Fels und allen Beteiligten bedanken.

Thomas Ganz
Sozialarbeiter IBLM e.V

Kurzweilige Reise nach Moskau !

Arbeiterwohlfahrt und der Freizeittreff „Das Boot“ feiern einen russischen Tag.


VON YVETTE MEINHARDT,Weißenfels/MZ.Balalaika-Klänge, russische Lieder und ein leckerer Duft von frischen Piroschkis Erfüllen das Vereinshaus in der Weißenfelser Fröbelstraße. Die multikulturelle Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt Burgenlandkreis und der benachbarte Freizeittreff „Das Boot“ gestalten gemeinsam einen russischen Tag. „Ich komme jeden Mittwoch hierher, spiele gern Theater, singe und Tanze“, erzählt Elisabeth Kurchawi. Am vergangenen Freitag führte sie mit anderen Kindern das russische Märchen von der Rübe auf.

Märchen



Mit dem Märchen vom Rübchen brachten sich die jüngsten Gäste der multikulturellen Begegnungsstätte in das russische Fest ein. (FOTO: MZ)


Natalia Schmidt ist ihre Bezugsperson, studierte mit den Kindern das Stück ein. „Ich bin in Usbekistan geboren und lebe seit 2002 in Weißenfels. Seit zwei Jahren engagiere ich mich in der Begegnungsstätte und es macht mir Spaß“, erzählt die studierte Sportlehrerin. Ihre beiden Kinder Können „perfekt“ deutsch. „Ich selbst kann besser verstehen als sprechen“, sagt sie fröhlich. Und so Passiert es schon mal, dass ihre Kommandos in Russisch erschallen. Das Programm ist kurzweilig. Es wird gesungen und getanzt und Erwachsene laden per Vortrag zu einer Reise nach Moskau ein. So werden ein wenig Geschichte und Geografie vermittelt. Unterdessen erlaubt Jelena Politschtschuk einen Blick in die Küche. Hier quillt schon der Hefeteig für die Piroschkis. „Gemeinsam mit den Kindern wollen wir das Gebäck füllen, je nach Geschmack herzhaft oder süß“, erzählt sie.

Zur gleichen Zeit wächst im benachbarten Jugendtreff ein richtiges Bettenlager. Zwölf Mädchen undAcht Jungen richten sich hier ein, um die erste Feriennacht gemeinsam im „Boot“ zu verbringen. „Das ist ein Ferienauftakt nach meinem Geschmack“, verkündet Tony Otto voller Erwartungen. „Unser Programm enthält noch so manche Überraschungen, so eine Disco und ein Schwedenfeuer. Vor allem wollen wir die Kinder mit Geistermasken erschrecken“, verrät Betreuerin Kerstin Weber, die ebenfalls in der Einrichtung übernachtet. Am morgigen Donnerstag gehen die Ferien Aktivitäten im Freizeittreff „Boot“ weiter: 60 Ostereier werden pünktlich zum Fest zum Suchen versteckt.

Quelle: MZ

„Das Boot“ bewegt sich nun in sicherem Fahrwasser

Domizil in der Weißenfelser Fröbelstraße hat sich als Treff für Familien etabliert. Russischer Tag im März geplant.


VON YVETTE MEINHARDT,Weißenfels/MZ.„Wir werden das Boot schon schaukeln“ – das war nicht nur das Faschingsmotto des Jugend- und Freizeittreffs „Das Boot“. Vielmehr steht dies als Programm der Einrichtung. „Wir haben uns mittlerweile als Familien- und Vereinshaus etabliert“, sagt Jugendsozialarbeiter Thomas Ganz. Denn längst nutzen nicht nur Kinder und Jugendliche die Freizeitangebote der Interessengemeinschaft Bildung Leuna- Merseburg(IBLM). Es kommen junge Mütter mit Kind, hier treffen sich Familien und bringen sich Eltern in die Gestaltung der Freizeit ein. Beim Fasching zum Beispiel war das jüngste Kind gerade mal drei Monate alt. Väter und Mütter wirken aktiv hinter den Kulissen mit. Daneben lobt Sozialarbeiter Ganz vor allem seine beiden Mitstreiter Kerstin Weber und Bernd Barth, die über die Kösa und den zweiten Arbeitsmarkt hier beschäftigt sind. Und besonders hebt er Michaela Keller hervor, die ehrenamtlich die Küche und den Kochclub der Einrichtung führt. Das Domizil gibt Vereinen ein Dach über dem Kopf, hier treffen sich Sportler genauso Pflegeeltern, führt das Jugendamt des Burgenlandkreises Veranstaltungen durch oder gibt es saisonale Höhepunkte wie Fasching. Nach der aktuellen Frauen- tagsfeier wird das Augenmerk nun schon auf Ostern gerichtet. „Es gibt tägliche Angebote, die von Osterbasteln über Tischtennis und Kochen reichen. Da kommen zehn bis 20 Kinder und Heranwachsende“, sagt Ganz.

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Neu im Freizeittreff „Das Boot“ ist der Fitnessraum. David Knoll (links) und Norman Seeler trainieren regelmäßig hier. (FOTO: MZ)


Zu Höhepunkten im Boot kommen zahlreiche Leute von jung bis alt. „Gute Erfahrungen haben wir mit der benachbarten multikulturellen Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt gemacht. Wir planen und organisieren gemeinsame Veranstaltungen wie zum Beispiel einen russischen Tag am 26. März“, fährt der Jugendsozialarbeiter fort. Da werden russische Bräuche, Geschichte und Kultur vorgestellt und danach gemeinsam gekocht. Einen weiteren Höhepunkt planen die Mitarbeiter für den 8.Mai. Gemeinsam mit der “Sippe vom weißen Fels“ steht dann ein Mittelalterfest im Terminplan.

Neu seit diesem Jahr ist zum Beispiel ein kleiner Fitnessraum. Hantelbank und Home- trainer laden ab sofort zum Kampf gegen Winterspeck ein. Eine Trainingsgruppe von sieben Leuten hat sich schon gebildet. Sie kommt montags und mittwochs zum Krafttraining. Vor allem Kinder und Jugendliche freuen sich auf die neue Freiluft- saison. Im letzten Jahr nämlich baute das Team vom Freizeittreff ein Boot, das auch in diesem Jahr wieder auf der Saale schippern soll. Und natürlich bereitet sich die Freizeiteinrichtung auf das große Landesfest im August vor. “Am liebsten würden wir unser Boot im großen Umzug präsentieren und sich die Kinder als Fischer verkleiden“, sagt Thomas Ganz.

Quelle: MZ

Das Boot feierte Fasching

Unter dem Motto" Wir werden das Boot schon schaukeln"


Im Februar war es wieder so weit, unter dem Motto" Wir werden das Boot schon schaukeln" feierte das Boot Fasching. 40 Narren brachten das Boot zum schaukeln. Bei Spielen und Partymusik und einem Tanzprogramm unserer Kids verging die Zeit wie im Flug.
Fasching1
 
Fasching2

Kinder im "Boot" lassen sich indisches Huhn schmecken


THEMENABEND
Sanjeev Kumar stellt sein Heimatland kulinarisch und in Bildern vor. 40 Gäste nehmen an der Veranstaltung teil und lernen Indien näher kennen.


VON CLAUDIA PETASCH ,Weißenfels/MZ. Das indische Curryhuhn mit Fladenbrot und Reis ließen sich die Kinder im Freizeittreff "Das Boot" am Freitagabend auf dem Boden sitzend und ohne Besteck schmecken. So wie es früher in Indien Tradition war, erzählte Sanjeev Kumar. Von Bräuchen, Traditionen und Gepflogenheiten der Inder hatte Kumar eine Menge zu berichten, als er die indische Nacht im "Boot" ausgestaltete. Er hatte Videos von Familienreisen im Gepäck, traditionelle Kleidung ausgestellt und erklärte, warum die Frauen einen Punkt auf der Stirn tragen.
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18 Kinder und deren Eltern lauschten den Ausführungen des seit 15 Jahren in Deutschland lebenden Inders. Ehefrau Kathrin und die drei Kinder waren bei dem Themenabend ebenfalls dabei. Deutschland und Indien seien wie Tag und Nacht, sagte Kumar. "Die beiden Länder kann man nicht vergleichen", meinte er. Ehefrau Kathrin stimmte nickend zu.

"Die beiden Länder kann man nicht vergleichen."
Sanjeev Kumar
Inder



"Als ich das erste Mal dort war, war es wie ein Kulturschock für mich", erklärte sie. Einmal in zwei Jahren besuchen die Kumars die Verwandten in Indien, mehr ist finanziell nicht machbar. Denn wenn es weg geht, sollen schließlich alle Familienmitglieder mit, begründete Vater Sanjeev. Für den indischen Abend im Freizeittreff, den Sohn Philipp oft besucht, hatte sich der Weißenfelser ein schwieriges Gericht ausgesucht. Rund zweieinhalb Stunden kochte das Huhn, bis die Portionen für die 40 Leute fertig waren. "Es war anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht", sagte Sanjeev Kumar.

Helfend zur Seite stand Ehefrau Kathrin, sie koche inzwischen sogar besser indisch als er, verriet Sanjeev. Zu Hause leben sie einen Mix aus beiden Kulturen. "Ich finde es gut, solche Veranstaltungen zu machen, es hilft, Vorurteile abzubauen", betonte Kathrin Kumar. Andere Länder auf lockere Art und Weise näherbringen, das ist das Ziel der Themenabende, bekräftige Jugendsozialarbeiter Thomas Ganz von der Freizeiteinrichtung und freute sich, dass Familie Kumar ihren Teil dazu beitrug. "Ich hoffe, dass etwas bei den Kindern hängen bleibt, sie etwas dazugelernt haben über Indien", so Ganz. Die Ideen für weitere Themenabende sprudelten am Freitag aus ihm raus. Er könnte sich vorstellen, eine griechische Nacht zu organisieren und beim Thema Italien die größte Pizza von Weißenfels zu backen. Den Ofen dazu hat der Treff, nun müssen nur noch Gesprächspartner gewonnen werden.

Quelle MZ 12.10.2009

106 Jugendliche wählen erstmals in Weißenfels

Premiere für Wahl U18 findet im Freizeittreff „Das Boot“ statt. Gesprächsrunde zur Auswertung folgt.


VON YVETTE MEINHARDT,Weißenfels/MZ.106 Jugendliche gaben bei der Wahl U18 ihre Stimme ab. „In Weißenfels haben wir dieses Projekt zum ersten Mal durchgeführt und sind mit dieser Resonanz zufrieden“, sagt Jugendsozialarbeiter Thomas Ganz. Von Montag bis Freitag der vergangen Woche war der Freizeittreff „Das Boot“ in der Weißenfelser Fröbelstrasse ein Wahllokal, ebenso der benachbarte Treff der Arbeiterwohlfahrt, und eine fliegende Urne war in der Ökowegschule.

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Die Wahl U18 fand im Treff "Das Boot" statt.(FOTO: MZ)
Sozialarbeiter Thomas Ganz an der Wahlurne. Nico Rill und Liesa Hofmann geben ihre Stimmen ab.

Im Netwerk haben sich bundesweit Jugend- Kinderorganisationen zusammengeschlossen und eine Bundestagswahl für Kinder und Jugendliche organisiert. Bundesweit gab es 1000 Wahllokale, jenes in Weißenfels war die Nummer 698. So konnten die Heranwachsenden Demokratie erleben. „Von den Schulen hatte ich mir eine größere Beteiligung gewünscht“, sagt Ganz. Wie die Auswertung zeigt, nutzten vor allem 13- bis 16- Jährige diese Wahlmöglichkeit. Diese Altersgruppe stellte mit rund 60 Prozent der Stimmen den größten Teil der Wähler. Unter den 106 Jugendlichen machten dagegen die 17-Jährigen nur 4,8 der Wahlbeteiligten aus. Es kamen 37 Mädchen und 39 Jungen, der Rest machte keine An- gaben über das Geschlecht. Wahlsieger wurde die CDU mit 29 Prozent, gefolgt von der Linkspartei mit 22 Prozent, SPD mit zwölf Prozent, Bündnis 90/Die Grünen elf Prozent und FDP sieben Prozent.

„Während der Wahl haben wir zahlreiche Gespräche mit den Jugendlichen geführt“, sagt Sozialarbeiter Ganz. Es sei eine gute Aktion gewesen, viele Beteiligten würden jetzt besser verstehen, warum man zur Wahl geht. Die Wahlergebnisse hängen im Freizeittreff aus. Zur Auswertung der Wahl U18 folgt im Freizeittreff eine Gesprächsrunde von Sozialarbeitern und Jugendlichen.

Quelle: MZ

Junge Musiker träumen von einer eigenen Band

Freizeitangebot Gitarrenunterricht läuft im Schützenkeller.


VON YVETTE MEINHARDT,Weißenfels/MZ. „Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Hose….“- der Hit der Ärzte dröhnt aus dem Freizeitkeller der Interessengemeinschaft Bildung Leuna- Merseburg(IBLM). Hier in der Weißenfelser Schützenstrasse können junge Leute ihrem Hobby Musik frönen. „Ja ich liebe die Ärzte, mein Vater war sogar schon bei einem Live- Konzert, doch ich durfte leider noch nicht mit“, erzählt Dominik Eichhorn.

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Dominik Eichhorn kommt zum Gitarrespielen in den IBLM- Schützenkeller (FOTO: MZ)
Gern würde er hier eine Band gründen

Das Gitarrespielen hat er allerdings von seinem Opa gelernt, denn dieser spielte ebenfalls in einer Band. Dienstags und donnerstags packt Dominik seine selbst ersparte E-Gitarre im Schützenkeller aus und spielt. Peter Behlke steht ihm dabei aktiv zur Seite und gibt ihm kostenlos Gitarrenunterricht. „Ja, der Junge hat Talent“, sagt Behlke. Er gibt ihm gern sein Wissen weiter. „Nein wir bieten keinen Schulunterricht, sondern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die wir interessant gestalten wollen“, fährt Behlke fort. Dabei will er trotzdem Wissen vermitteln, das Gehör schulen, die richtigen Griffe auf den Gitarrensaiten lehren. Dominik macht es Spaß. „Ich habe sogar schon mein erstes Lied geschrieben“, erzählt der Siebtklässler stolz. Es handle von Angst, genauer gesagt, von einem Freund in der Schule, der Angst vor Mitschülern hat. Das Lied ist fertig, doch singen mag der Zwölfjährige nicht. „Ich suche einen Sänger oder am besten gleich noch ein paar Mitstreiter für eine Schülerband“, fährt Dominik fort.

Neugierig schaut ihm Jenny Keller über die Schulter. Sie spielt Keyboard und würde gerne in der Band mitmachen. Aber rein musikalisch passt es nicht zusammen. „Ich mag eigentlich Schlager“, sagt sie kleinlaut und leise, damit es die Gleichaltrigen nicht hören. Schlager sind halt unter Gleichaltrigen nicht gern gehört. Und auch Dominik rümpft die Nase. „Meine Musik ist das nicht“, sagt er. Deshalb kommt Jenny nicht für die Band in Frage. Da sind sich die beiden einig. Und Behlke nickt: „Fachlich stehe ich den Heranwachsenden gern zur Seite. Doch ansonsten halte ich mich gern zurück, sie müssen halt ihre eigenen Erfahrungen sammeln.“

Quelle: MZ

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Zur Schiffstaufe eine Flaschenpost

Freizeittreff weiht Boot auf der Saale ein


VON YVETTE MEINHARDT, 10.09.09 Weißenfels/MZ. Am Anfang war das Boot", erinnerte sich Jugendsozialarbeiter Mario Kabisch. Auf einem Weißenfelser Betriebsgelände wurde es vor einem Jahr gesichtet, in den Freizeittreff Fröbelstraße geschafft und dann wieder aufgebaut. Am Donnerstag nun wurde das Gefährt hübsch geschmückt und von zahlreichen Kindern, Jugendlichen und einigen Erwachsenen in die Saale gelassen.

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Das Boot wurde am Donnerstag erstmals auf der Weißenfelser Saale getestet. (FOTO: MZ)

"Man erkennt es nicht mehr wieder", staunte Ronny Högel. Er legte als Erster mit Hand an, schliff und hobelte, schraubte und sägte. Dann ließ ihm der Beruf keine Zeit mehr. Jürgen Kilian (genannt Bommel) und seine beiden Söhne Kevin und Thomas setzten die Arbeit fort und werkelten weiter. "Manchmal einen Tag in der Woche, dann wieder jeden Tag", erzählt der Vater. Unter dem Dach der Interessengemeinschaft Bildung Leuna-Merseburg (IBLM) lernte das Projekt laufen.

Privatpersonen und Vereine, Firmen und Eltern halfen, die einen mit Spenden, die anderen mit ihrer Arbeit. Heute trägt der Freizeittreff den Namen "Das Boot", auch deshalb wurde das Wassergefährt nur einfach "Das Boot" getauft. Der kleine Eric Bach machte große Augen, zog eine knallgelbe Schwimmweste an und durfte als einer der Ersten einsteigen. "Ich bin auf der Saale schon mal Floß gefahren, aber noch nie mit einem Boot", strahlte der Junge. Danach holte er mächtig Schwung und versenkte eine Flaschenpost im Wasser. "Wir haben die Adresse und Telefonnummer unseres Klubs darauf geschrieben und warten jetzt gespannt, wer unsere Flaschenpost findet", sagte Lisa-Maria Hofmann. Die Zehnjährige gehört zu den Stammgästen und stieg mit Herzklopfen zur ersten Fahrt ein.

Quelle: MZ

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Neues „Boot“ sticht in See

Jugendtreff in der Fröbelstrasse eröffnet

Gerade rechtzeitig zu Ferienbeginn öffnete am Wochenende der neue Freizeittreff „Boot“ in Weißenfels. Verschiedene Vereine wie Kampfkünste Weißenfels, Wing Tsun- Kung Fu, Jugendsozialarbeiter der Interessengemeinschaft Bildung Leuna- Merseburg e.V.(IBLM) und das Bündnis gegen Rechts findet man hier unter einem Dach.

Boot
Von Yvette Meinhardt Weißenfels/MZ. Nagelneue Auslegware, dazu eine Spiegelwand für Tänzer und in der Mitte hängt ein Boxsack – so präsentiert sich der größte Raum im neu eröffneten Freizeitzentrum „Boot“.

„Solch ein Vereinsdomizil wie das Boot hat uns wirklich gefehlt". Michael Jacob Kampfkünste Weißenfels. -Trainer Frank Paetzold unterrichtet Kinder in der Selbstverteidigung. Philipp Kumar und Justin Schleevoigt folgen aufmerksam seinen Erklärungen.-

Seit drei Wochen trainiert hier der Verein Wing Tsun – Kung Fu. „Ich komme jeden Montag und Mittwoch und es macht mir riesigen Spaß“, erzählt Lukas Bastian. Der Zwölfjährige hat schon oft gesehen, wie Jugendliche ausrasten und hatte Angst davor. „Jetzt weiß ich, wie ich mich wehren kann“, erzählt der Sechstklässler. Sein Selbstbewusstsein sei gewachsen und die Angst beinahe verflogen. Trainer Frank Paetzold führt mit den Heranwachsenden einige Techniken der Selbstverteidigung vor. Rollenspiele gehören dazu: Man soll sich nicht aushören lassen, bei einem plötzlich haltenden Fahrzeug in entgegengesetzter Fahrbahnrichtung weglaufen. „In einem Park hatten wir mal den Angriff von einem Jungen auf ein 14- jähriges Mädchen simuliert. Drei Leute beobachteten das Ge- schehen, doch keiner half dem Mädchen“, erzählt Paetzold. Die Idee, viele Vereine und Angebote für Jugendliche in ein Boot zu holen, findet er sehr wertvoll“. „Die Jugendlichen haben einen Anlaufpunkt, können verschiedene Sachen ausprobieren und lernen nebenbei die Sozialarbeiter kennen. Bei Problemen gibt es keine Berührungsängste“, sagt der erfahrene Trainer.

Groß ist die Bandbreite des Vereins Kampfkünste Weißenfels. Sie reicht von Break Dance über Ju Jutsu bis zu Schach und Tischtennis. „Wir haben in der Stadt bis zu zehn Sportstätten. Solch ein Vereinsdomizil wie das Boot hat uns wirklich gefehlt“, sagt Michael Jacob. In den Ferien gibt es jeden Tag ein kostenloses Angebot. So können die Jugendlichen ihre Interessen selbst herausfinden.

Boot
Neuntklässler Florian Prüfer und Achtklässler Alexander Meinecke gehören zu den ersten Jugendlichen, die einfach mal vorbeischauen. „Ich fahre jetzt erst einmal in das Ferienlager Altenkirchen an der Ostsee, doch neugierig bin ich auf den Treff schon“, sagt Florian Prüfer. Sonst spielen die beiden oft Fußball, hoffen jetzt auf Abwechslung.

Eine kleine Küche gehört zum "Boot" dazu.Hier tummeln sich Ronny Högel, Sindy Schönfeld, Lars Günther und Markus Schmidtke.

„Von außen vermutet man gar nicht, dass es im Inneren des Hauses schon so gemütlich ist“, sagt Dagmar Janik. die Geschäftsführerin der Arbeiter- wohlfahrt (Awo) Burgenlandkreis möchte jetzt „gerne zu Potte kommen“. Die Awo errichtet im benachbarten Teil ein multikulturelles Begegnungs- zentrum. „ Das Projekt haben wir bereits 2006 eingereicht, seit 1. Juli ist es bewilligt und wir können loslegen“, sagt sie. Mit den jungen Leuten als Nachbarn verspricht sie sich so manches gemeinsame Vorhaben, von Lese- Cafe und Autorenlesungen, Beratungen und Bildung ist die Rede.

Quelle: MZ

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Aktuelle Projekte

Mehrere Vereine in einem neuen «Boot»

Treff für junge Leute öffnet zum Ferienbeginn in Weißenfels

Boot
Weißenfels/MZ. Ein Geruch von frischer Farbe erfüllt die Luft, hier und da fehlen noch einige Möbel. Doch der neue Treff in der Weißenfelser Fröbelstraße ist für den Start in die Ferien gerüstet.

Das «Boot» ist ein neuer Treff für junge Leute in Weißenfels. Pit Wegner(l.)undDaniel Rühlemann(r.) bei der Sanierung unter Anleitung von Sozialarbeiter Thomas Ganz(2. v. l.)und Mario Kabisch. (MZ-Foto: Peter Lisker)

"Zahlreiche Vereine haben sich hier ein gemeinsames Domizil geschaffen", sagt Jugendsozialarbeiter Thomas Ganz. Sein Mitstreiter und Stadtrat, Mario Kabisch, fügt hinzu: "So neu ist der Treff nicht, denn schon einmal gab es unter diesem Dach Angebote für die freie Jugendarbeit, war hier die Anlaufstelle von Christlichem Jugenddorfwerk (CJD) und Interessengemeinschaft Bildung Leuna-Merseburg e.V. (IBLM)." Die IBLM ist jetzt zurückgekehrt und hat weitere Mitstreiter ins Boot geholt. Dazu gehören das Bündnis gegen Rechts, Kampfkünste Weißenfels, der Simon-Rau-Verein und der Freizeitsport "Mach mit", ein Verein in Gründung. Dass hier viele in einem Boot sind, gab der Einrichtung den Namen das "Boot". Das Gros der Renovierungsarbeiten ist abgeschlossen. Zahlreiche Firmen unterstützten das Vorhaben, beim Toom-Baumarkt gab es kräftige Rabatte. Eine Prittitzer Firma gab Geld, die Baufirma Riese spendierte die Auslegware, die Firma Elektro-Poppe half bei der Ausstattung und von Pilipal gab es Möbel. Das Boot soll am 18. Juli offiziell eröffnet werden.

Im neuen Domizil kann man sich einfach treffen, plaudern, Karten spielen, Musik hören oder die Angebote der einzelnen Vereine testen. Der Vorteil: Man muss nicht gleich Mitglied werden. Es gibt einen großen Raum, der für Projekte genutzt werden kann - in der Schulzeit auch von Klassen. Die Angebote kommen langsam ins Laufen. Sie reichen von Break Dance und Kickboxen bis Schach und Tischtennis, Basteln und kreatives Gestalten. Zwei ABM-Kräfte haben bereits ihre Arbeit aufgenommen und stehen den jungen Leuten zur Seite.

Im Garten steht ein ausgedientes Ruderboot. Das passt nicht nur gut zum Namen, sondern soll wieder flottgemacht werden. So können junge Leute in ihrer Freizeit handwerkliche Fähigkeiten ausprobieren, das Boot wieder herrichten. Falls es noch schwimmtauglich ist, als Boot, falls nicht, soll es zu einer Sitzecke umfunktioniert werden.

Quelle: MZ

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Projekte 2008

"Aserbaidschan ist Mini-Fussball-Europmeister"

Fünf Jugendclubs spielten unter internationalen Flaggen um den Pokal - Burgwerben gewinnt vor Langendorf


Weißenfels/MZ. Bei der Fussball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz ist Aserbaidschan garnicht dabei. Doch bei der Mini-EM für Jugendclubs, durchgeführt von der Mobilen Jugendarbeit der IBLM auf dem Sportplatz in Schkortleben, sicherte sich der Jugendclub Burgwerben als Vertreter der Republik zwischen dem Kasbischen Meer und dem Kaukasus den Siegerpokal.

Deutschland(Südstadt08),Portugal(JCGrosskorbetha),Niederlande(Fritz-Schellbach-Heim),Spanien(JC Burgwerben),Luxenburg(JC Langendorf) und Aserbaidschan waren für Endrunde qualifiziert, bei der jeder gegen jeden antrat.

Im ersten Match standen sich Deutschland und Aserbaidschan gegenüber. Die Nervosität war beiden Teams anzumerken, aber Aserbaidschan gewann 3:0. Anschliessend bezwang Portugal die Niederlande. Weitere packende Partien folgten, die alle sehr knapp ausgingen. Aserbaidschan wurde schliesslich seiner Favoritenrolle gerecht. Luxenburg und Spanien folgten. Jugendsozialarbeiter Thomas Ganz, der das Turnier mit vielen Helfern organisiert hatte, lobte die große Fairness der jugendlichen Mannschaften.

Quelle: MZ

Sieger Mini-EM

Projekte 2008

"Fußball fördert den Teamgeist"

Erstes Turnier am Sonntag in Hohenmölsen


Die mobile Jugendsozialarbeit Weißenfels bietet jetzt mittwochs und sonntags Fußballtraining an. In der Turnhalle am Südring können sich Jugendliche treffen, um zu kicken. In Hohenmölsen wird die Freizeitmannschaft ihr erstes Fußball – Turnier bestreiten.

Weißenfels/MZ. John Kühne darf es noch mal probieren. Dass er den Ball noch nicht immer treffsicher schießt, nehmen die Mann- schaftskollegen gelassen. Schließlich ist der 12-jährige im Bremer Dress der jüngste beim Training in der Weißenfelser Südstadt-Turnhalle. Jugendsozialarbeiter Thomas Ganz betreut die Jungen und jungen Männer, die sich hier regelmäßig zum Fußballspielen treffen.

„Wichtig ist, dass sich die Jugendlichen gegenseitig anspornen.“ Thomas Ganz Jugendsozialarbeiter

„Ziel ist, dass die Jugendlichen sich kennen lernen und Barrieren abgebaut werden“, sagt Ganz. Er meine damit Barrieren zwischen den in Deutschland geborenen Kindern und jungen Spätaussiedlern. Die Freizeitgestaltung läuft oft getrennt voneinander ab“, erklärt der Jugendsozialarbeiter.

Den Teamgeist will er mit dem Training und bei Freizeitturnieren stärken. „Der Spaß steht im Vordergrund, Gemeckere gibt es nicht“, sagt der 19-jährige Andrej Rosner über die Übungsstunden. „Man wird hier nicht wie im Verein unter Erfolgsdruck gesetzt“, erklärt der 18-jährige Heiko Gutsmann, was ihm an dem Angebot gefällt. Sein Vater unterstützt Thomas Ganz bei dem Sport- projekt. Diesen ehrenamtlichen Einsatz wisse dieser ebenso zu schätzen wie die kostenlose Nutzung der Turnhalle. „Wir könnten uns das sonst gar nicht leisten“, gibt Ganz zu bedenken.

Wieder aufgenommen werden soll auch das Fitness-Training im Medizinischen Bildungszentrum Weißenfels. “Wegen Umbaus war Pause, aber das läuft wieder an“, verspricht Ganz. Die Sportangebote seien eine gute Möglichkeit, Vertrauen zu den Jugendlichen aufzubauen und von ihren Problemen zu erfahren. „Die meisten haben Sorgen wegen der Arbeits- und Lehrstellensuche“, sagt der Sozialarbeiter. Das Training sei auch eine Gelegenheit, Erfolgserlebnisse zu schaffen. „Wichtig ist, dass sich die Jugendlichen gegenseitig anspornen. Das ist für viele eine neue Erfahrung“, ergänzt er.

Ansporn soll morgen auch die Teilnahme an einem Turnier in Hohenmölsen sein. Die Siegchancen? „Eher gering“, vermutet John Kühne. Aber wie sagten seine Mitspieler? Der Spaß steht vornan.

Info: Fußballtraining mittwochs, 16 Uhr, sonntags, 13.30 Uhr, Turnhalle am Südring Volleyball: donnerstags, 17.30 Uhr, in der Sporthalle Ökowegschule.

Quelle: MZ

Training

Junge Leute treffen sich regelmäßig zum Fußballspielen

in der Sporthalle in der Weißenfelser Südstadt.

Projekte 2008

Für Jugendsozialarbeiter Zwangspause abgewendet

Ausschuss beschließt die vorzeitige Förderung von mehr als 20 Stellen

Naumburg/MZ. Das Angebot in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienarbeit soll im Burgenlandkreis kontinuierlich fortgesetzt werden. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, hat der Jugendhilfeausschuss jetzt bereits die Förderung von Fachkräften in diesen Bereichen beschlossen. Er ist dabei davon ausgegangen, dass vom Landesverwaltungsamt für 2008 bis 2010 noch einmal Mittel aus dem Finanzausgleich und dem Fachkräfteprogramm zu Verfügung gestellt werden, wie es das Ministerium angekündigt hat. Auch wenn diese bis zum 1. Januar noch nicht bereit stehen, soll die Arbeit in dem Bereich aber fortgeführt werden können. In welcher Höhe die Zuwendung erfolgt, wird entschieden, wenn die Haushaltssatzung des Burgenlandkreises für 2008 genehmigt ist, heißt es. Für insgesamt 26 Fachkräfte in Voll- und Teilzeit sollen laut dem Beschluss nahezu 21 Stellen bei 14 Trägern gefördert werden. Laut Lutz Dathe vom Jugendamt wurden von der Kreisverwaltung mit den Trägern Gespräche geführt, um das Tätigkeitsfeld der Fachkräfte dem vorhandenen Bedarf und damit auch den sich verändernden Bedingungen anzupassen. Unterstützt werden sollen unter anderem vier Stellen beim Frauen- und Kinderschutzverein Zeitz, fast zwei beim Kreativitätszentrum Zeitz, reichlich eine halbe Stelle in der Gemeinde Droyßig, vier beim Berufsförderzentrum Weißenfels des Christlichen Jugenddorfes Deutschland (CJD), zwei bei der Interessengemeinschaft Bildung Leuna-Merseburg (IBLM) sowie eine halbe Stelle bei der Stadt Hohenmölsen. Als sachkundiger Bürger sprach sich Gert Brückner dafür aus, zukünftig im Burgenlandkreis noch mehr mobile Teams zu bilden, wie jene die in Trägerschaft des CJD und des IBLM die Jugend- und Jugendsozialarbeit in der Stadt Weißenfels sowie in vier Verwaltungsgemeinschaften im Altkreis Weißenfels wahrnehmen. Diese Arbeit sei fruchtbringend und eine praktikable Lösung auch für die ländlichen Regionen. In Naumburg und dem Alt-Burgenlandkreis werden diese Aufgaben von einem bewährten Netz stationärer Einrichtungen wahrgenommen, setzte Ursula Kühn, die Leiterin des Jugendamtes dem entgegen. Zwei der in Naumburg ansässigen Träger wirkten sogar im gesamten Burgenlandkreis. Man werde in Diskussion darüber kommen müssen, welche Wege zukünftig gegangen werden, wolle aber keinem Träger eine Organisationsform für diese Arbeit überstülpen, sagte sie. "Jugendhilfe ist ein Prozess, sie entwickelt sich. Wir werden immer wieder um optimale Lösungen ringen müssen", äußerte Lutz Dathe.

Quelle: MZ

Bilder und Artikel

Angebote gegen Langeweile

Medizinisches Bildungszentrum kooperiert mit Sozialarbeitern und stellt Räume bereit

meWeissenfels/MZ Das Medizinische Bildungszentrum Mitteldeutschland (MBZ) will in Zusammenarbeit mit Jugendsozialarbeitern kostenlose Freizeitangebote für Jugendliche der Stadt unterbreiten. Ab dieser Woche stellt die Bildungseinrichtung in der Weißenfelser Südring Turnhalle und Fitnessraum für Veranstaltungen für junge Leute zur Verfügung (siehe auch “Volleyball und Fitnesstraining”).“Viele Jugendliche in Weißenfels wissen nicht wohin in ihrer Freizeit. Langeweile,Frust und Perspektivlosigkeit münden oft in Zerstörungswut”, schildert MBZ-Geschäftsführer Joachim Tentscher die Situation. Dem gelte es nicht nur Diskussionen, sondern praktische Angebote entgegen zu setzen. Deshalb habe sich das Bildungszentrum entschlossen, seine Räume zur Verfügung zu stellen. Eine gute Sache, findet Jugendsozialarbeiter Thomas Ganz. Vorhandene Räumelichkeiten könnten so sinnvoll genutzt werden. Wert legt T.Ganz darauf, dass die Jugendlichen unter Anleitung erfahrener Trainer und Fachleute trainieren werden.”Über solche Angebote wird uns der Zugang zu den Jugendlichen wesentlich erleichtert”, meint Sozialarbeiter Mario Kabisch. Für ihn beginnt jetzt eine Testphase, auf der sich weiter aufbauen lassen sollte. So kann sich Kabisch für die Zukunft auch eine engere Vernetzung mit dem Mehrgenerationenhaus des DRK im Weißenfelser Südring vorstellen.Joachim Tentscher wiederum hebt den Stellenwert der mobilen Jugendsozialarbeit hervor. Räumlichkeiten im MBZ zur Verfügung zu stellen sei das eine. Mindestens ebenso wichtig sei es jedoch, die mobile soziale Arbeit mit den Jugendlichen weiter auszubauen.

KOSTENLOS FÜR JUGENDLICHE

Veranstaltungen für Jugendliche aus Weißenfels und Umgebung werden ab sofort zu folgenden Zeiten angeboten: Mittwochs, 16.00 bis 17.30 Uhr und Sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr,Fußballtraining;Montags und Freitags, jeweils 18.30 bis 20.00 Uhr, Volleyball. Alle Veranstaltungen finden in der Turnhalle des MBZ statt. Die Angebote sind kostenfrei. Mädchen und Jungen ab 14 Jahren, die Lust auf Sport haben, können sich ab sofort unter Telefon 03443 327336 im Büro der mobilen Jugendarbeit oder auf Handy 01771593528 bei Th. Ganz melden.